Die Beinmuskulatur sagt Danke :-)

Köln bei Nacht

Was tun kurz vor dem Jahreswechsel und bei angesagt schönem Wetter im Westen unseres Landes? Schnell war das Ziel ausgesucht. Wir schenkten dem Wetterbericht Vertrauen und fuhren nach Köln. Enttäuscht wurden wir nicht. 11 Grad und leichte Bewölkung sorgten für einen schönen Tag. Die Parkplatzsuche stellte keine hohen Anforderungen. Nach einer kurzen Ehrenrunde fanden wir einen Parkplatz im Parkhaus der Kölner Philharmonie, von wo aus Köln ein wenig erkundet werden sollte.

Das Rheinufer war das erste Ziel

Es hat schon einen besonderen Flair. Auf der einen Seite der Rhein, auf der anderen Seite die Kölner Altstadt. Die Vor Anker liegenden Schiffe wurde alles samt für die Sylvesterfeierlichkeiten auf Hochglanz gebracht. Hat bestimmt auch etwas, Sylvester auf dem Rhein zu feiern und das Feuerwerk aus einer anderen Perspektive zu sehen. Natürlich hat es auch jede Menge Möwen, die nur darauf warteten ein Stück Brot, oder ähnliches zu ergattern. Geduldig blieben sie auch sitzen, um abgelichtet zu werden. Doch Lohn gab es nicht. Wir wollten sie ja nicht verwöhnen :-)

Weihnachtsflair in der Innenstadt

Viele fleißige Hände waren dabei Weihnachtsmärkte abzubauen, wie u.a. auf der Domplatte, aber einen geöffneten hatten wir dann doch noch entdeckt. Wenn die milden Temperaturen nicht gewesen wären, wäre fast wieder Weihnachtsstimmung Ende Dezember aufgekommen. Die Schlittschuhbahn, die vielen geöffneten Weihnachtsmarktbuden luden zum verweilen ein. Besonders positiv, es war nicht überlaufen und so konnte man ohne angerempelt zu werden gemütlich über den Markt gehen.

Das war es auch schon mit der Gemütlichkeit. Je näher man in die Innenstadt kam, konnte man meinen, es ist der vierte Adventssamstag. Menschenmassen säumten dicht gedrängt die Straßen. Ein „Sale-Schild“ hier, ein „Sale-Schild“ dort. Man wusste gar nicht so recht, wo man zuerst schauen sollte, um vielleicht einen guten Kauf zu tätigen. Dann doch lieber das ruhigere Programm vorgezogen und sich erst einmal gestärkt.

Ein Kölsch muss schon sein, es dürfen auch zwei sein :-)

Gassel am Dom

Schnell war das Ziel ausgemacht. Ein Kölsches Brau- und Wirtshaus direkt am Dom gelegen sollte dafür sorgen, dass Kölsch und eine leckere Mahlzeit für unser Vorhaben, den Südturm des Doms zu „erklimmen“, die nötige Energie zuführt.

5,90 €, da konnte man nicht meckern. Geschmeckt hat es obendrauf auch noch.

Dann war er dran, der Kölner Dom

Schon ein imposantes Bauwerk der Kölner Dom. Wie haben die es ohne die technischen Hilfsmittel von heute geschafft, so etwas zu bauen? Höchster Respekt davor! Ob das Architekten unserer Zeit, ohne Unterstützung eines CAD-Programmes hinbekommen!?

Auf -4,36 m ging es los

-4,46 m, das hört sich schon mal gut an, denn es ging erst einmal ein paar Treppen runter. Bestimmt haben die das gemacht, damit man nicht gleich vor den über 500 Stufen zurück schreckt, die vor einem liegen :-)

Nachdem die erfreulicherweise kurze Warteschlange hinter uns lag, hieß es, ab jetzt ein Fuß vor den anderen. Immer schön langsam. Erfahrungen mit Stufen hatten wir ja mit den 700 Stufen in der Eisriesenwelt gesammelt, was uns zu Gute kam. Nur keine Eile an den Tag legen.

Die erste Etappenziel, der Glockenturm

IMG_9424

Etwas außer Atem, war das erste Etappenziel, der Glockenturm sicher erreicht. Ein mächtige Glocke, neben kleineren erwartete uns. Der „Aufseher“ wurde gefragt, ob er sich auch hier oben aufhält, wenn die große in Gang gesetzt wird. Er verneinte dieses. Es wäre angebrachter, den Turm dann doch zu verlassen. Einen kleinen Geschmack bekamen wir, als eine kleinere Glocke zu läuten beginn.  Das war schon nicht ohne für die Ohren.

Weiter ging es. Es erwarteten uns noch ein paar Stufen

Die paar Stufen schaffen wir auch noch, um auf die Aussichtsplattform zu kommen

Es erwartete uns kurz vor der Aussichtsplattform noch ein Stahlgestell. Diese letzte „Hürde“ schafften wir letztendlich ohne Probleme. Zugegebener Maßen, man muss schon Vertrauen in die Baumeister des Doms und die Konstrukteure der Stahltreppe haben. Irgendwie kam es mir so vor, als ob sich das ganze bewegte. Bestimmt eine eingebaute Sollbruchstelle :-)

Schnell hatte man sich aber an die Gegebenheiten gewöhnt und erreichte sicher das Ziel.

Was für eine Aussicht

Blick auf Köln

Die Mühen des Aufstiegs haben sich gelohnt. Für 4€ Eintritt bekam man allerhand Eindrücke und natürlich eine tolle Aussicht geboten.

Wenn man es langsam angeht, ist der Südturm von jedem zu schaffen und nur zu empfehlen, wenn man einmal in Köln ist.

Spaziergang Hohenzollernbrücke

IMG_9440

Als Tagesabschluss besuchten wir noch das andere Rheinufer, um von dort aus einen Blick auf den mittlerweile beleuchtenden Kölner Dom zu werfen. Wir waren aber nicht allein bei diesem Vorhaben. Zahlreiche Kölnbesucher wollten auch auf die andere Seite. Entlang ging es an unzähligen Liebesschlössern. Das müssen Tonnen an Zusatzgewicht sein, welches die alte Hohenzollernbrücke zu tragen hat.

 

Ungeahnte Höhen in Köln
Markiert in:            

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *