Ein bisschen Westerwaldsteig gab es auch :-)

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Im „Turbomodus“ wurde Mittelhessen am Pfingstwochenende erkundet. Eine Region, die ich bis auf Homberg/Ohm bisher nicht kannte.

Basaltpark in Bad Marienberg

Den Anfang sollte der Basaltpark in Bad Marienberg machen. Ein rund 1,5 km langer Rundweg führte durch die Geschichte. Zahlreiche Hinweisschilder vermittelten gut die Entstehungsgeschichte.

 

 

Entlang des Weges waren diese Unterstände zu sehen, die den Sprengmeister und/oder die Arbeiter bei Sprengarbeiten schützten. Hat ein wenig gedauert, bis wir dahinter kamen, was diese Betonbauten zu bedeuten hatten.

 

Und wie der Überschrift zu entnehmen ist, auch ein wenig Westerwaldsteig gab es an diesem Wochenende zu sehen. Nicht nur einmal begegnete uns das entsprechende Hinweisschild.

Hugo? Da war doch was?

Wer jetzt das Modegetränk erwartet, der irrt :-)

Hmm, geliebt – gehasst – gekauft, ok ;-)

Erlebnispark ist ja Interpretationssache – Ein Besuch im Stöffelpark

Die zweite Station sollte der Stöffelpark sein. Beschrieben als Teritär-, Industrie- und Erlebnispark und gehört zu den Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus. Also mal überraschen lassen. Der „teritäre Teil“ nachvollziehbar. Auch der industrielle Teil durchaus interessant. Der Erlebnisbereich blieb uns irgendwie verschlossen. Waren es die Motorradbegeisterten, die ihre schweren BMW`s durchs Gelände schickten. Die Audifahrer, die ihre „PS-Strotzenden“ Wagen fotografierten?

Oder waren es der WC-Bereich, der als WC-Erlebnisbereich beschrieben wurde? Das einzigste Erlebnis, waren die Geräusche auf dem WC. Also, nicht die Art der Geräusche, sondern Industriegeräusche.

Auch der ein oder andere Spruch, ließ den Besuch des WC`s zum Erlebnis werden :-)

Aber genug des Sarkasmus. Auf dem Rundweg durch den Stöffelpark gab es allerhand zu sehen, auch wenn sich teilweise der Zusammenhang der einzelnen Dinge nicht ganz erschlossen hat. Aber das Ziel wurde dadurch erreicht, man machte sich Gedanken, um das ein oder andere. Wie auch die Kunstwerke, die es zu sehen gab. Wie z.B. die Basaltblume…

…die Zeitmaschine…

…oder die Kletterin

Weitere Kunstobjekte lasse ich mal weg, denn der Park soll ja auch noch Überraschungen parat halten.

Also widmeten wir uns noch den anderen Dingen, die der Park bereit hielt. Wie z.B. den Steingarten. Werde ihn jetzt mal nicht näher beschrieben. Wer jetzt wieder Sarkasmus liest, liegt falsch, er bot tatsächlich die ein oder andere Überraschung. Sollte man sich aber selbst einmal ansehen.

Auf jeden Fall haben wir inmitten eines Steinlabyrinths eine Sitzgelegenheit gefunden. Nur mit Glück haben wir da wieder heraus gefunden :-)

Back to the 50s

Während des Rundgangs platzten wir noch in ein Fotoschooting. Drei halbnackte ließen sich in den Autos ablichten. Eine durchaus interessante Location für Fotoshooting

Um wieder auf den Erlebnispark zurück zu kommen, an einer Fassade entdeckten wir einen „Klettersteig“. Bestimmt ein Erlebnis der senkrechten Art :-)

Hinweisschilder entlang des Rundweges informierten über Ausgrabungen (Fossilien)

So, wie es sich evtl. im Text liest, ist es nicht. Der Stöffelpark ist durchaus einen Besuch wert.

Kleinste Taschenbücherei im Westerwald und ein verschlossenes Schloss in Hachenburg

Abstecher nach Hachenburg, um die kleinste Taschenbücherei im Westerwald zu besuchen, denn dort lag der Geocache – „Die kleinste Bücherei der Welt“ (CoordInfo)

 

Wenn das der Kaiser wüsste :-)

Das durchaus imposante Schloss Hachenburg war leider verschlossen. Die deutsche Bank hat es als Domizil ausgewählt um neue Banker auszubilden. Einen Kommentar dazu erspare ich mir :-)

Viele kleine Details gab es zu entdecken

 

 

Tiere in Weilburg

Weilburg bietet neben einer schönen Innenstadt auch einen Tierpark, der besucht werden wollte. Mal sehen, ob man die Bären und Wölfe zu Gesicht bekommt.

Nachdem sich die Fischotter schon versteckt hielten, hat sich ein Bär mal kurz gezeigt, bevor er sich wieder nieder gelassen hat.

Was versteckt sich denn da? Diese Frage konnte nicht beantwortet werden.

Etwas Besucherfreundlicher war das Dammwild und die Enten, nachdem sich auch das Wolfsrudel eher müde zeigte.

 

 

Das Kalb war noch etwas wackelig auf den Beinen

Immerhin eine Holzkatze ließ sich blicken :-)

Ihre lebendigen Freunde hielten sich leider versteckt

Ich weiß nicht, ob ich ihm gern in freier Wildbahn begegnet wäre.

Die Ruhe weg

Kein Tierpark ohne „Schwein“

Ihn hatten wir anfangs mit einem Schwan verwechselt, da er, oder sie sich mit echten Schwänen rumgetrieben hatte

Ab in die City, Weilburg wartete auch noch…

Natürlich war das Schloss in Weilburg erste Anlaufstation. Man musste schon viel Geduld aufbringen, um den Brunnen, ohne Besucher abzulichten.

 

 

 

Markttreiben zu Pfingsten

 

Bescheiden sind die Westerwälder Mädels :-)

Abstecher an die Lahn in Weilburg

Wenn schon an der Lahn, dann sollte die auch einmal in Augenschein genommen werden. Irgendwie bekam man Lust auf die nächste Kanutour.

 

Ende gut, alles gut? Nein Schloss Braunfels sollte noch besucht werden

Ein wirklich imposantes Schlösschen das Schloss Braunfels. Leider war der Innenhof geschlossen, so dass wir nur eine 2€ Kurzführung machen konnten. Aber das tat der Sache keinen Abbruch. Auch so konnte man sehr viel Eindrücke mitnehmen.

Stereoton? Wo kam das gepiepse her? Nach kurzer Suche fanden wir in einer Mauerspalte zwei Küken vor. Wie sind die da rein gekommen?

 

Hunger kam auch langsam auf. Ein Grieche unterhalb der Burg lud förmlich dazu ein Platz zu nehmen. Bei sehr milden Temperaturen hatte man einen schönen Blick auf die Altstadt von Braunfels.

Auch konnte man den Tag noch einmal Revue passieren lassen und sich Nahaufnahmen der Tiere aus dem Tierpark Weilburg ansehen :-)

OK, einen hatten wir noch. Die Herborner Innenstadt lag auf dem Rückweg :-)

  

Es war viel Input am Pfingstsamstag-/Sonntag. Aber es war ja freiwillig. Viele schöne Eindrücke und neues Wissen, was vermittelt wurde.  weiter sollte es ja am Pfingstmontag gehen, wo die Tropfsteinhöhle Breitscheid auf dem Programm stand… Wie heißt es so schön, the show must go on :-)

 

 

Unterwegs in Mittelhessen
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